Verhütung mit Kupferspirale: Kontraindikationen

Kontraindikationen spiraleTrotz der guten Verträglichkeit der Kupferkette GyneFix® oder der Kupferspirale gibt es einige wenige Kontraindikationen, die die Anwendung einer Spirale mit Kupfer zur Verhütung ausschließen.

Diese wären:

Schwangerschaft, Uterushypoplasie (eventuell nach Anwendung der Dreimonatsspritze), abnormale Form der Gebärmutter, Unterleibsinfektionen (PID), sexuell übertragbare Krankheiten, postpartale Endometritis oder infizierte Frühaborte in den letzten 3 Monaten, Malignom an Endometrium oder Zervix, Blutungen unbekannter Ursache, akute Entzündung des Zervikalkanals, Blutgerinnungsstörung (z.B. von Willebrand's Syndrom), genitale Aktinomykose, bekannte oder vermutete Kupferallergie, Morbus Wilson (Kupferspeicherkrankheit), Leukämie, chronische Therapie mit Corticosteroiden oder Immunsuppressiva.

Relative Kontraindikationen für die Kupferspirale und Kupferkette

Vorsicht bei:

Anämie (von der Ursache abhängig), Eileiterschwangerschaft in der Vergangenheit, Operationen an Gebärmutter und Eileiter in der Vergangenheit, Erkrankung der Herzklappen (mit antibiotischer Behandlung), starken Menstruationsblutungen, starken Menstruationsbeschwerden, Myome in der Gebärmutter.

Das Alter ist keine Kontraindikation für die Kupferspirale

infopunktDas Alter stellt keine Kontraindikation dar, denn in vielen europäischen Ländern verwenden Mädchen und junge Frauen ein Intrauterinpessar als Verhütungsmethode. Theoretisch kann eine junge Frau sich bereits vor dem ersten Geschlechtsverkehr die Kupferkette GyneFix® oder die Kupferspirale einsetzen lassen. Verwendet der Gynäkologe ein kleines Spekulum, dann kann auch das Jungfernhäutchen erhalten bleiben.
Die Erfahrungen mit der Kupferkette GyneFix® bei Mädchen und jungen Frauen sind aufgrund des besonderen Designs seit vielen Jahren sehr gut. Grundsätzlich sollten bei wechselnden Sexualpartnern zum Schutz vor Infektionen zusätzlich zur Kupferkette GyneFix®/Kupferspirale auch noch Kondome benutzt werden.

Beratung zur Kupferspirale beim Frauenarzt

Inwiefern eine Kontraindikation eine Anwendung der Kupferkette GyneFix® oder der Kupferspirale ausschließt, sollte mit dem Frauenarzt besprochen werden.
Bei Interesse an der Kupferkette sollte vorzugsweise ein GyneFix®-Arzt konsultiert werden, da dieser über eine dementsprechende GyneFix®-Qualifikation verfügt und erfahren ist. (Eine Liste der trainierten GyneFix Ärzte erhalten Sie hier)

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