Notfallverhütung mit Kupferspirale

Pille danach, Spirale danach: Welche Notfallverhütung bietet die höchste Sicherheit?

Notfallverhütung mit SpiraleNach ungeschütztem Geschlechtsverkehr ist Eile geboten, wenn eine Schwangerschaft zuverlässig durch Notfallverhütung im Nachhinein verhindert werden soll. Allerdings hat man die Qual der Wahl, denn es gibt unterschiedliche Methoden mit deutlichen Unterschieden in puncto Sicherheit. Der Frauenarzt rät seinen Patientinnen in den meisten Fällen zur Pille danach ohne über alle verfügbaren Methoden und deren Vorteile und Nachteile aufzuklären. Dementsprechend ist vielen Frauen in der Angst schwanger zu werden gar nicht bewusst, dass die Spirale danach die sicherste Methode ist, um eine Schwangerschaft nach einer Verhütungspanne zu vermeiden.   Während die Sicherheit der Verhinderung einer Schwangerschaft mit der Spirale danach bei 99 % liegt, wirkt die Pille danach (Kombinationspräparat mit Ethinylestradiol und Levonorgestrel ) nur mit 85 %iger Sicherheit einer Schwangerschaft entgegen und die zweite Art der Pille danach (Monopräparat mit Levonorgestrel) nur mit 95 %iger Sicherheit (wenn die Einnahme innerhalb von 24 Stunden erfolgt – später eingenommen sinkt die Zuverlässigkeit rapide). Als Spirale danach können jedoch nur die Kupferspirale oder die Kupferkette Gynefix verwendet werden. Die Hormonspirale eignet sich nicht als Notfallverhütung nach einer Verhütungspanne.

Gibt es weitere Vorteile der Kupferspirale als Alternative zur Pille danach?

Die Kupferspirale oder die Kupferkette haben als Spirale danach neben der höheren Sicherheit eine Schwangerschaft im Nachhinein zu verhindern weitere Vorteile gegenüber den Präparaten der Pille danach: Die Kupferspirale oder die Kupferkette können als Spirale danach bis zu fünf Tage nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingesetzt werden und die Sicherheit der Vermeidung einer Schwangerschaft mit 99 % ist gleichbleibend hoch. Im Gegensatz dazu muss die Pille danach bis spätestens drei Tage nach dem ungeschützten Sex eingenommen werden. Je später mit der Einnahme der Pille danach begonnen wird, desto mehr reduziert sich die Sicherheit.  Wird die Kupferspirale als Notfallverhütung in die Gebärmutter eingesetzt, kann sie danach für fünf Jahre im Körper verbleiben und auf diese Weise ohne zusätzliche Kosten zukünftige Verhütungspannen verhindern. Bei jungen Frauen unter 20 übernehmen einige Krankenkassen (teilweise) die Kosten für die Kupferspirale oder Kupferkette als Spirale danach. Werden die Kosten nicht von der Krankenkasse übernommen, dann erscheinen die Kosten für die Kupferspirale oder Kupferkette auf den ersten Blick zwar hoch, aber auf den Zeitraum von fünf Jahren gerechnet ist die monatliche Belastung mit Euro 5,00 pro Monat im Vergleich der Verhütungsmethoden sehr preiswert.

Kupferspirale oder Kupferkette als Notfallverhütung?

Kupferkette danachIn Bezug auf die Sicherheit als Verhütung im Notfall nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr gibt es keinen Unterschied zwischen der Kupferspirale und der Kupferkette: beide Intrauterinpessare verhindern eine Schwangerschaft mit einer Sicherheit von 99 %, sofern sie innerhalb von fünf Tagen nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr in die Gebärmutter eingesetzt werden.
Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben allerdings gezeigt, dass die Kupferkette als Weiterentwicklung der Kupferspirale aufgrund ihrer besonders kleinen und flexiblen Form gut vertragen wird, nicht spürbar ist und nur selten Nebenwirkungen verursacht. Aus diesem Grund wird die Kupferkette Gynefix insbesondere von jungen Frauen mit einer kleinen Gebärmutterhöhle als Spirale danach bevorzugt. Zur Kupferkette Gynefix beratende und einlegende Gynäkologen finden sich auf der Webpräsenz von Gynefix Deutschland.